Weniger grün als gedacht: Das gilt für viele Ökostromtarife – besonders von Stadtwerken und Großkonzernen. Gute Ökostromtarife finden sich häufig nur bei reinen Ökostromanbietern, die unabhängig von Energiekonzernen agieren, so berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 24. Januar 2016. Der Ökostromanbieter Naturstrom, mit dem die MLK-Gruppe zusammenarbeitet, gehört dazu.

Immer mehr Verbraucher interessieren sich für sauberen Strom, der nicht in Atom- oder Kohlekraftwerken produziert wird. So entscheiden sich zum Beispiel 60 Prozent der Nutzer des Vergleichsportals Verivox für Ökostromtarife – bezahlen dafür gerne mehr. Doch oft erhält man dann Strom, der nur aus Teilen aus ökologischer Produktion stammt. Gerade bei den großen Energiekonzernen, die Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke betreiben, liegt der Anteil an grünem Strom häufig unter 50 Prozent. Dabei liegen die Erneuerbaren schon in normalen Nicht-Ökotarifen bei 25 bis 30 Prozent.

Nach Definition der Nachhaltigkeitsplattform Utopia.de speist sich ein guter Ökostromtarif aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien. Und das vor allem aus lokaler Produktion – und nicht etwa aus norwegischer Wasserkraft. Einnahmen sollten in den weiteren Ausbau der Erneuerbaren fließen. Der Anbieter sollte auch nicht nur teilweise in Besitz von Konzernen mit Atom- oder Kohlekraftwerken sein, damit diese nicht mit Geld aus Ökotarifen unterstützt werden. Und Ökosiegel wie ok power oder Grüner Strom können bei der Auswahl helfen.

Auf Nummer sicher gehen Verbraucher, wenn sie reine, konzernunabhängige Ökostromanbieter wie etwa Naturstrom wählen. Hier wird man mit emissionsfreiem Strom, der keine radioaktiven Abfälle hinterlässt, versorgt und unterstützt gleichzeitig mit einem festen Betrag pro verbrauchter Kilowattstunde den Bau neuer Ökokraftwerke.