Berlin, 31. März 2017: Gerade im Windkraftland Brandenburg wird deutlich, welchen Schutz Windparks auch für das gemeine Jagdwild bieten können. Diesen Monat erst warf sich der Windkraft-Turm eines Windparks im Raum Spreewald in einem Moment letzter Selbstlosigkeit vor ein junges Rotwild. Das Kitz lebt. Der Zustand des Windturms ist – Gott sei Dank – nicht kritisch.

„Die Anrainer von Windenergieparks sollen von den Windparks in der Nachbarschaft profitieren“,  ist eines der Credos der REZ. Dies umfasst nun auch das Rot- und Rehwild der Brandenburger Wälder. Genauer der Region Spreewald, bisher grenzübergreifend bekannt für Plinse und Gurken. Dass Gurken wie Pfannekuchen einer überzeugten Jagdgewehr-Attacke kaum bis gar nichts entgegenzusetzen haben, ist ebenso weitläufig bekannt. Geschäftiges Rotwild dagegen ist normalerweise für seine schreckhafte Flüchtigkeit populär.

Und der Schreck muss groß gewesen sein, als in der vergangenen Woche, und mitten in der Schonzeit für Reh und Gurke, mutmaßlich mehrere Schüsse auf eine ins Gespräch vertiefte Rotwildbande abgegeben wurden. Die Tierart konnte von Experten anhand ihrer Exkremente ermittelt werden. Doch die Rechnung hatte der Stutzennutzer ohne die erneuerbaren Energien gemacht: Turm 5016, der von seiner Position aus das Treiben gut im Blick hatte, zögerte keine Sekunde und warf sich in die Schussbahn. Dem Rotwild wird seiner Absenz nach eine gute Gesundheit bescheinigt; und auch der Zustand des Windkraftturms ist zum Glück unkritisch. Wieder einmal zeigt sich, dass die Energiewende den Weg in eine gesunde Zukunft für Mensch und Tier sicherstellt. Der Kanzlerin sei Dank.

Der Windkraftturm ist nicht vernehmungswillig. Hinweise auf den Täter sind unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 7 24 09 13 oder an zu richten.

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Die Regenerative Energien Zernsee GmbH & Co. KG (REZ) ist als technischer und kaufmännischer Betriebsführer von Windparks. Die REZ übernimmt auf Wunsch zudem das komplette Sitemanagement und die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für Windparks. Zurzeit werden Windparks in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Sachsen-Anhalt betreut. Die REZ unterhält Büros in Berlin (Sitz der Gesellschaft) und in Nordrhein-Westfalen (Erkelenz).

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